Illustration from the
Cary-Yale Visconti
reproduced by permission of
U.S. Games Systems, Inc.,
Stamford, CT 06902 USA.
Copyrights 1985 by U.S. Games Systems, Inc.
Further reproduction prohibited.
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Cary-Yale Visconti:
Es gibt verschiedene Sets und ein paar wenig EInzelkartensammlungen (Kaplan spricht 1985 von 15 Gruppen mit insgesamt 271 Karten), welche unter die Überschrift “Visconti Tarots” einzuordnen sind. Hier nun hat US Games (namentlich Stuart R. Kaplan) im Jahre 1985 den zweitgrößten zusammenhängenden Kartensatz herausgegriffen. Die 67 vorhandenen Karten dieses Spiels sind als originalgetreuer Faksimiledruck aufgelegt und wurden von Luigi Scapini vervollständigt.
Bevor es in der Yale University (dort in der ‘Cary Collection’) landete, war es auch unter dem Namen “Visconti di Modrone Tarock” bekannt. Weitere im Umlauf befindliche Namen: Cicognara, Tortano, Bembo oder auch Visconti oder Visconti-Sforza
Als wahrscheinlicher ursprünglicher Künstler wird auch hier Bonifazio Bembo angegeben.
Zum Vergleich: Die beiden anderen heute gängigen Tarot-Decks beruhen auf einem Kartensatz, bei dem insgesamt 74 Karten erhalten sind. Siehe hierzu: Visconti-Tarot (Lo Scarabeo) und Visconti-Sforza Tarot (US Games).
Wer diese 3 Decks direkt auf einer Seite miteinander vergleichen möchte, der kann das hier tun: große Arkana / Hofstaat
Bei diesem Deck sind vor allem folgende besondere Spezifikationen zu nennen:
1) Es besteht aus 86 Karten, weil es jeweils zusätzlich einen weiblichen Ritter und einen weiblichen Buben enthält.
Hier herrschte sozusagen schon damals politsch-korrekte Geschlechterverteilung ;-) .
Der Hofstaat besteht somit aus 6 Karten: Bube (1x männl. & 1x weibl.) / Ritter (1x männl. & 1x weibl.) / Königin / König.
2) In der üblichen Art der seinigen Zeit, weist dieses Deck in der großen Arkane keine Numerierung auf.
Die Reihenfolge, in die man es in unserer Zeit wiedergibt, ist somit lediglich die heutzutage gültige Norm, und muß nicht der
Originalverwendung entsprechen.
3) Aus selbigem Grund, kann man eigentlich gar nicht mit Gewissheit sagen, daß dieses auch Deck auch im Ursprung ein
86-Karten-Deck gewesen sein mag, denn es sind nur 67 Stück vorhanden, erhalten geblieben.
Die fehlenden 19 Karten sind: 0 - Narr / I - Magier / VIII - Gerechtigkeit / IX - Eremit / X - Das Rad des Schicksals /
XII - Der Gehängte / XIV - Mäßigkeit / XV - Teufel / XVI - Turm / / XVIII - Mond / XIX - Sonne
Stäbe: König / männlicher Ritter Kelche: Königin / weiblicher Ritter
Schwerter: männlicher Ritter / männlicher Bube Scheiben: 3 / männlicher Bube
Um es explizit auszusprechen: Es fehlen vor allem leider sehr viele Karten der großen Arkana; ganze 11 Stück.
4) Die Diskussion um die Tugendkarten:
3 von den erhalten gebliebenen Karten heissen: Liebe (im Sinne von Barmherzigkeit) (Charity) / Glaube (Faith) / Hoffnung (Hope).
Diese Karten wurden 1985 im Sinne des Verständnisses verwendet als: II -Päpstin / V - Papst / XVII - Stern.
Anmerkung: Was ‘lustigerweise’ zur Folge hat, daß auch der Papst nun weiblich ist ;-)
Soviel an dieser Stelle erst einmal der Versuch einer Basis-Informations-Ansammlung. Gerade aber zum Beispiel die Suche um die Tugenden ( Hier: 3 / Kardinal: 4 / Generelle: 7 ... ) bietet natürlich interessanten Gesprächsstoff.
Dieses Deck ist auf der ‘Marseiller & Friends’ -Seite eingebunden