Die Bilder aus dem
Golden Tarot of Renaissance / Estensi Tarot / (Este)
werden abgebildet mit freundlicher Erlaubnis von Lo Scarabeo.
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Golden Tarot of Renaissance / Estensi Tarot / Das Tarot der Familie Este:
Der Ursprung dieses Decks ist das Kartenspiel, welches vormals lange Jahre als “Tarot Karl’s VI” betitelt wurde.
(Diese These wurde aufgestellt 1842 vom franz. Historiker M.C.Leber / Hierher kam auch der Name und der Zusammenhang mit Jacquemin Grigonneur als bezahlter Maler in der Buchhaltung von Karl von Valois im Jahr 1392).
Jüngere Forschung hat das Deck aber in das Italien der Jahre um 1470 eingestuft.
(Eine erste Erwähnung für “Ein Satz Trumpfkarten” in der Buchhaltung des Hofes von Ferrara gibt es für das Jahr 1442.
(Bezgl. dieser Jahreseinstufung kann man sich ‘schön’ um das “erste Tarot” streiten, weil das “Tarot des Filippo Maria Visconti” (Mailand) (heute in Library der Universätit vonYale) auf 1441 zurückzugehen scheint ;-) )
Die Familie Este: Inwieweit es sich bei diesem Deck 100% um “Das Deck für und von der Familie Este” handelt, wird im Beiheft von Lo Scarabeo geschickt verbal umschifft.
Die “Este”-Vermutung entstammt der wahrscheinlichen Herkunft aus Ferrara. Und dies ist nunmal die Stadt und der Sitz ehemals des Herzogstums der Este.
Original erhalten sind aber nur 16 Trümpfe und der Bube der Schwerter.
(rekonstruiert wurden: Magier, Hohepriesterin, Herrscherin, Rad, Teufel, Stern)
Giordano Berti wurde mit der Rekonstruktion beauftragt.
Als weitere Vorlagen nutzte er auch das “Tarot des Ercole I. d’ Este” (Museum von Castell’ Ursino in Catania)
und das “Tarot von Leber” (in der Stadtbibliothek von Rouen)
Achtung: Die kleine Arkana ist somit kein bebildertes Original oder Reprodukt.
(auch der einzige erhaltene Bube wurde aufgrund der “Alleinigkeit” ausser Acht gelassen)
Giordano Berti lies sich hier von dem Fresken-Zyklus aus dem “Saal der Monate” im Plazzo Schifanoia des Herzog Borso d’Este inspirieren. Diese Fresken sind entstanden zwischen 1469 und 1471.
(PS: Aus dem Beiheft wird nicht wirklich ersichtlich, ob er sich Anregungen holte um eigene Motive in diesem Stil nachmalen zu lassen, oder ob er die inspirierenden Motive detailgetreu verwendet hat.
Der Zeichner: Jo Dworkin interpretierte die Auswahl von Giordano Berti. Diese Neuauflage erschien 2004.
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Quellen:
a) Beiheft zu besagtem Tarort, G. Berti und T. Gonard
2004, Lo Scarabeo, Italien-Torino
und) “Lexikon des Tarot” von Eckhard Graf
1991, Verlag Stephanie Naglschmid, Stuttgart
Dieses Deck ist auf der ‘Marseiller & Friends’ -Seite eingebunden