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Gerechtigkeit = |
8 |
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Kraft = |
11 |
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Hofstaat : |
Königin König Prinz Prinzessin |
Langustl Tarot:
2006 - 2008
Stephan Lange, alias Langustl
Erster Punkt) Wem die Bilder zusagen und wer sich zudem sowieso in der gängigen (Be)Deutung bereits etwas auskennt, der braucht sich bezüglich der Deutungen der Karten erst einmal nicht den Kopf zu zerbrechen. So eigenständig und definitiv der Stil auch sein mag, so interessant verwoben und oftmals genial fokussiert, sind auch die gängigen traditionellen (Be)Deutungen. Und wem einmal das Booklet nicht ausreichend sein möge, der kann auch mal ohne Gewissensbisse ein Waite-Buch zur Hand nehmen.
Zweiter Punkt) Vielleicht lädt dieses Deck über sich selbst hinaus gerade auch dazu ein, es mit vielfältiger Literatur abzugleichen. Denn gerade durch das Stilcharakteristika, daß auf den Bildern oftmals das grundsätzliche Kernthema einer Tarotkarte auf eine teilweise fast schon triviale und somit brilliante Weise direkt fokussiert wird, aber dennoch sich hinter einer ungreifbar bunten Fassade versteckt, gewinnt dieses Deck fast schon wieder ein ausserordentliches zusätzliches Gewicht, weil es auf eine unschuldige Weise den Unterschied zwischen Wäldern und Bäumen wieder in Erinnerung holt und dadurch aufklaren kann.
=>
Somit wage ich zu sagen, daß dieses Deck zum Beispiel auch ein ausserordentliches Potential für ‘mit den Jahren betriebsblind gewordene Tarotristen’ birgt. (Was nicht heissen soll, daß sich nicht auch der Einsteiger diesen Aspekt zu Nutze machen kann - Es sollte nur ein prägnantes Beispiel sein - treffsicher im Fokus “wie ein Langustl” ;-) ).
Weiteres: Die Begriffe zur großen Arkana sind nicht aufgedruckt, sondern lediglich die Nummerierung.
zum Hofstaat: In ‘politisch korrekter Quotenverteilung’ werden hier die beiden Paare Prinzessin & Prinz und Königin & König verwendet. Anmerkung: In der Kartensortierung und im Beiheft gibt Langustl dabei die ‘Reihenfolge’ “Prinzessin, Prinz, König, Königin” vor. Zumindest aber kann der Anwender im inhaltlichen praktischen Gebrauch König und Königin so verwenden, wie er möchte oder es gewoht ist.
Hintergrundinfo: Erschienen ist dieses Deck im übrigen im eigenen Langustl-Verlag von Stephan Lange.
Hier bei Bedarf der direkte Link, bevor ihr lange suchen müßt: => http://langustl.de/shop
© 2008 Langustl
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