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Gerechtigkeit = |
8 |
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Kraft = |
11 |
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Hofstaat : |
König Königin Ritter Bube |
Die Bilder aus dem
The Sorcerers Tarot / Tarocchi dei Maghi / Magier-Tarot
werden abgebildet mit freundlicher Erlaubnis von Lo Scarabeo.
Copyrights by

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The Sorcerers Tarot / Tarocchi dei Maghi / Magier-Tarot:
(Sorcerer = Zauberer)
2007
Hauptnamensnennung: Antonella Castelli
(ob das bedeuted, daß Frau Castelli neben Artwork auch das Konzept erstellt hat, ist nicht ersichtlich)
Es wäre aber schon interessant zu wissen, wer diese Deck konzeptioniert und symbolisiert hat - Ist es nur ein modisches Themendeck?; oder ist es ein Kartenensemble in bewußt durchdachter Symbolik?
Schon in der großen Arkana tritt interessante Symbolik in Erscheinung. Ein augenscheinliches Beispiel: das Krokodil statt dem Löwen in der Kraft. Aber auf welche Weise ist zum Beispiel das Eichhörnchen auf der Herrscherin oder die Fledermäuse des Gehängten vom Künstler in das Bild eingefügt worden? => Wurde diese Symbolik hintergründig durchdacht oder kunstspielerisch hineingemalt?
Und es gibt auch Abbildungen, womit man sich ‘mal richtig mit befassen’ kann. Ein Beispiel: die Liebenden: Da kriecht ein komplett entblößtes Mädchen vor einem Kriegsrüstungs-Jüngling, welcher auf einen Felsblock sitzt. Auf der einen Seite könnte man hier seine Wahl zwischen Krieg oder der Frau als Familiengründung deuten, auch sehr schön: die Ausstaffierung der Haarfarben. Aber doch muß man auch die Schlange beachten. Gehört jetzt diese Schlange bodenkriecherisch zur Frau, oder ist sie dazu der Entscheidungs-Gegenpart?; ist aber nicht schon die Ritterrüstung der Enscheidungs-Gegenpart des Jünglings? Oder ist die Rüstung eher Teilsymbolik der Gegensatz-Vereinigung als Kontrapunkt zu Ihrer offenen Nacktheit ..?.. Wie gesagt: Viel zu tun ;-).
Warum sich aber diese Karte meiner Ansicht nach sehr gut auch für eine gesamtcharakteristische Einstufung eines Aspektes dieses Deck eignet, ist, daß diese Karte ein perfektes Beispiel für die Kleidungs-verteilung zwischen Männlein und Weiblein in diesem Deck zeigt.
Man könnte es auch so ausdrücken: Frauen sind aufreizend oder zumindest lieblich; und Männer sind kompetent oder wissbegierig.
Dies bringt allerdings auch irgendwie zum Ausdruck, daß Frauen in der Deutung dieses Decks ‘naturklüger’ sind (oder anders formuliert: ‘Bauch-heraus-Stimm-iger’). Auch als Interpretationsbeispiel: Die Gerechtigkeitsfrau hat zwar das Schwert im Hintergrund, aber (ge)braucht dieses nicht. Sie hat es nicht (oder nicht mehr) nötig - oder hätte sie doch, und trotzdem nicht? - oder besagt diese Bild: es wäre es doch besser, wenn gar nicht erst?